Chronisches Erschöpfungssyndrom - wenn das Leben zur Qual wird

Der Tag ist vollgestopft mit Terminen, der Chef erwartet ein Ergebnis, und eine Erkältung kündigt sich an. Den meisten Menschen reicht in diesen Fällen eine kurze „Auszeit”, um sich zu erholen. Bei wenigen Personen jedoch wird die Erschöpfung zum Dauerzustand. Der Verdacht auf ein chronisches Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome/CFS) drängt sich auf – eine Erkrankung, die über Jahre andauern kann und für die keine Ursache bekannt ist.

Die meisten Patienten erkranken im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Frauen trifft es häufiger. Viele Leidensgeschichten beginnen mit einer Infektionserkrankung, extremer Erschöpfung sowie Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen. Die Symptome können akut aus dem Nichts heraus auftreten.

Nach einiger Zeit verschlimmern Schlafstörungen, Gedächtnislücken und Konzentrationsschwächen den Zustand der Patienten. Viele haben durchgehend erhöhte Temperatur – ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem hochaktiv ist. Körperliches Training verschlechtert die Situation. Nach Monaten oder Jahren kann es zur Stagnation oder Erholung kommen.

Schlechter ergeht es Patienten mit einer schleichenden Variante der CFS. Die Erschöpfung beginnt langsam und verschlechtert sich zunehmend, ohne dass irgendwann eine Besserung eintritt.

Einen Auslöser kennen die Wissenschaftler nicht. Infektionen, Toxine, seelische Konflikte – für alles fanden sie Hinweise. Vermutlich führt ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren zur chronischen Erschöpfung:

genetische Veranlagung, Veränderungen im Gehirn, geschädigtes Immunsystem gemeinsam mit einer viralen Infektion und psychischer Disposition. Eine Theorie besagt, dass die akute Erschöpfung durch eine Virusinfektion ausgelöst wird, während die schleichende Form wohl hauptsächlich psychologische Ursachen hat. Wissenschaftler konnten bei den meisten Patienten eine Aktivierung der Immunabwehr feststellen. Daher wird dem Immunsystem eine Schlüsselrolle im Krankheitsgeschehen beigemessen. Mit dem andauernden Erschöpfungszustand beginnt für die meisten Patienten ein Arztmarathon. Es kommt vor, dass die Patienten mit ihren Symptomen nicht ernst genommen werden. Aber selbst wenn der Arzt die Diagnose Chronisches Erschöpfungssyndrom stellt, kann dem Patienten nur mit einer symptomausgerichteten Therapie geholfen werden, da die genauen Ursachen bisher unbekannt sind.

Besonders wichtig ist die psychologische Betreuung, da die Betroffenen – bedingt durch die soziale Isolation – häufig an einer Depression leiden. Bei einigen Patienten stabilisieren therapeutische Zytokine (von Körperzellen gebildete Substanzen, die andere Zellen aktivieren) den körperlichen Zustand, andere sprechen nicht darauf an. Verbessert sich der Zustand, raten manche Ärzte dazu, mit einem dosierten Muskeltraining zu beginnen.

Definition des chronischen Erschöpfungssyndroms:

erstmalig auftretender Erschöpfungszustand, der länger als sechs Monate andauert, sich durch Ruhe nicht bessert und die Lebensqualität erheblich einschränkt.

Symptome:

  • vermindertes Kurzzeitgedächtnis und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Halsschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Empfindliche Lympfknoten an Achseln und Hals
  • Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Zustandsverschlechterung nach Anstrengung
  • Schlafstörungen

(nach Fukuda et al.)

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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