Gut zu wissen

Stiller Killer

Millionen Menschen leiden unter hohem Blutdruck. Weil diese das Herz- und Gefäßsystem belastende Erkrankung aber nicht weh tut, tragen die Hypertoniker ein hohes Risiko in sich, ohne dass sie davon wissen.

Der Blutdruck jedes Menschen schwankt zwischen höheren und tieferen Werten, und es ist die physiologische Aufgabe eines Regulationssystems, den Druck in den Gefäßen der jeweiligen Belastung anzupassen. Während des Schlafes sinkt der Blutdruck ab. Wenn der Körper belastet wird, etwa beim Joggen oder durch psychische Aufregung, steigt der Blutdruck an. Wichtig ist aber, dass er immer wieder zum Normalwert zurückkehrt.

Bleibt ein Blutdruck dauerhaft zu hoch und wird nicht behandelt, drohen gravierende gesundheitliche Konsequenzen, bis hin zum Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Zwei wichtige Aufgaben erfüllt das Blut: Es liefert allen Organen den lebenswichtigen Sauerstoff und die notwendigen Substanzen, die für den Stoffwechsel der Zellen und die Funktion der Organe unentbehrlich sind. Auf dem Weg von den Organen zurück zum Herzen werden Stoffwechsel-Abbauprodukte und Kohlendioxid mitgenommen. Auf dem Weg über die Lunge wird das Kohlendioxid ausgetauscht und abgeatmet. Gleichzeitig wird frischer Sauerstoff aufgenommen und wieder in die Peripherie des Körpers und zu den Organen transportiert. Dazu erfüllt das Herz und seine Pumpfunktion eine lebenswichtige Aufgabe. Es hält den Blutstrom durch die Gefäße und zu den Organen sowie den erforderlichen Druck aufrecht.

Dieser Pumpvorgang führt in den Gefäßen zu einem Druck, der sich aus der Intensität der Pumpleistung des Herzens und dem Durchmesser der Gefäße ergibt. Sind die Gefäße eng, muss das Herz seine Pumpleistung und den Druck im Gefäßsystem erhöhen. Sind die Gefäße weit gestellt, ist der Druck auf die Gefäßwand deutlich niedriger, das entspricht einem niedrigen Blutdruck.

Von einem optimalen Blutdruck geht der Arzt aus, wenn der erste, der systolische Wert unter 120 mm/Hg (Millimeter/Quecksilbersäule) beträgt. Der diastolische Wert sollte die 80 mm/Hg –Grenze möglichst nicht überschreiten. Noch immer zum Normalbereich gehören Blutdruckwerte zwischen 129 mm/Hg und 84 mm/Hg. Noch akzeptabel, aber schon hochnormal werden die Werte bezeichnet, wenn sie zwischen 130 und 139 mmHg systolisch und 85 – 89 mm/Hg diastolisch schwanken. Jeder darüber hinausgehende Blutdruckwert zeigt an, dass der betroffene Patient unter einer Hypertonie, einem zu hohen Blutdruck, leidet.

Der damit verbundene, viel zu hohe Druck auf die Wände der Blutgefäße verursacht dauerhaft erhebliche Schäden. Die Gefäßwand ist an der Innenseite mit einer sehr dünnen Schicht auskleidet, dem sogenannten Endothel. Dieses übt eine wichtige Funktion zur Eng- oder Weitstellung des Gefäßes aus, weil es bei zu engen Blutgefäßen NO (Stickoxid) freisetzt, was zu einer sofortigen Weitstellung des Gefäßes führt und einen drastischen Anstieg des Blutdrucks verhindert. Diese wichtige Funktion des Endothels geht bei einer Dauerbelastung durch Hochdruck, hohe Blutfettwerte oder hohem Blutzuckergehalt verloren, und der Arzt spricht dann von einer endothelialen Dysfunktion.

Damit geht auch die Fähigkeit des Gefäßes verloren, bei Belastung oder in Ruhephasen den Blutdruck entsprechend anzupassen. Der erhöhte Blutdruck setzt sich bis in die kleinsten Gefäße der Organe, wie Augen, Niere, Herzmuskel oder die kleinsten Arteriolen in den Füßen fort und führt dort zu erheblichen Schäden.

Es gibt einige Anzeichen, die signalisieren, dass ein zu hoher Blutdruck vorliegt. So können nach dem morgendlichen Aufstehen als Kopfschmerzen, Ohrensausen oder Schwindel auftreten, oft leiden die Betroffenen unter Nervosität und Herzklopfen. Bei körperlicher Anstrengung tritt Kurzatmigkeit auf und eine hohe Herzfrequenz mit spürbarem Herzklopfen ist deutlich häufiger.

Weil erhöhter Blutdruck aber nachhaltige Schädigungen am Gefäßsystem und den Organen verursacht, sollte unbedingt eine regelmäßige Blutdruckmessung vorgenommen werden. Ist der Druck zu hoch, ist ein Arztbesuch erforderlich, besonders wenn noch zusätzliche Risikofaktoren den Organismus belasten. Dazu gehören Übergewicht und Adipositas, Diabetes und Fettstoffwechselstörung sowie das Rauchen.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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