Adipositas ,

Adipositas bei Kinder frühzeitig bekämpfen

Übergewicht und Adipositas sind ein zentrales Thema der heutigen gesundheitspolitischen Diskussion. Übergewicht und Adipositas haben nachgewiesenermaßen fatale Auswirkung auf den Gesundheitszustand der betroffenen Personen. Chronische Krankheiten, die vermehrt auftreten, wie zum Beispiel Herzkreislaufkrankheiten, Diabetes mellitus Typ 2 und verschiedene Krebsarten verkürzen die Lebenserwartungen der Übergewichtigen.

Insbesondere die steigende Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Kindern verdeutlicht das Ausmaß und die Dimension des Problems und führt zur Frage nach den möglichen Ursachen.

Neben Ernährungseinflüssen und Bewegungsmangel sind für die Adipositas-Entstehung in jedem Fall auch individuell festgelegte (genetische und frühkindliche) Faktoren verantwortlich. Darüber hinaus gibt es gewisse Phasen im Leben des Einzelnen, die wahrscheinlich mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Übergewicht verbunden sind.

Zu solchen kritischen Phasen zählt offensichtlich das schnelle Wachstum in den ersten beiden Lebensjahren. Ergebnisse der so genannten DONALD Studie zeigten, dass Schnellwachstum zur Vorhersage für späteres Übergewicht auch für gesunde Kinder in Frage kommt. Es wurde bei 29 Prozent der Kinder registriert und führte zu einem schnelleren Anstieg des Body-Mass-Index (BMI) und des prozentualen Körperfettanteils in den ersten beiden Lebensjahren, und blieb bis zum 7. Lebensjahr bestehen.

Als weitere kritischen Phase in der Übergewichtsentwicklung wird die Zeit des so genannten „Adiposity Rebound“ (AR) diskutiert. Nach der Geburt steigt der BMI an dem und erreicht seinen Höhepunkt zwischen 8. und 9. Lebensmonat. In der Folgezeit sinkt der BMI, um kann dann Im Alter zwischen drei und acht Jahren wieder zuzunehmen. Dieser Umkehrpunkt wird in Fachkreisen „Adiposity Rebound“ genannt. Dazu bildet man einfach den Quotienten des BMI mit 4 bis 5 Jahren zu dem BMI, der mit 2 bis 3 Jahren gemessen wurde. Werte > 1,0 sprechen für einen positiven AR vor dem vierten Lebensjahr. Befunde aus den Studien deuten darauf hin, das ein frühes Eintreten des AR mit einem höheren Risiko für späteres Übergewicht einhergeht.

Wird im Kindesalter zur Risikoabschätzung lediglich der BMI verwendet, werden allerdings die Kinder mit erhöhtem abdominellen Körperfett häufig nicht erfasst. Experten fordern daher zusätzlich zur altersabhängigen Bestimmung der BMI – Perzentile zusätzlich die Messung des Taillenumfangs.

Eine frühzeitige Risikoabschätzung bereits im Kindes- und Jugendalter ist eine wirksame Präventionsmaßnahme. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei adipösen Kindern und Jugendlichen mit den Zeichen eines metabolischen Syndroms bereits eine Verdickung der Intima Media (Gefäßwand) nachweisbar ist. Dieser Befund ist umkehrbar durch körperliche Aktivität, die mit einer Zunahme der Fitness einhergeht.

Neuesten Forschungsergebnissen zufolge äußern sich diese unter anderem in spezifischen Wachstumsmustern und wirken möglicherweise in bestimmten, sog. kritischen Phasen.

Zu den Aspekten der Wachstumsmuster zählt z.B. das Schnellwachstum in den ersten beiden Lebensjahren. Schnellwachstum als Prädiktor für späteres Übergewicht konnten wir erstmals auch für gesunde Kinder in der DONALD Studie aufzeigen. Es trat bei 29% der Kinder auf und führte zu einem schnelleren Anstieg des Body-Mass-Index (BMI) und des prozentualen Körperfettanteils in den ersten beiden Lebensjahren, der bis zum 7. Lebensjahr bestehen blieb.

Als weitere kritischen Phase in der Übergewichtsentwicklung wird die Zeit des sogenannten „Adiposity Rebound“ (AR) diskutiert. Dieser tritt zwischen dem 3. und 8. Lebensjahr auf und bezeichnet den Zeitpunkt in der Entwicklung der Körpermasse eines Kindes, an dem die nach dem 1. Lebensjahr einsetzende kontinuierliche Abnahme des BMI wieder in eine Zunahme des BMI umschlägt. Befunde aus anderen Studien deuten darauf hin, das ein frühes Eintreten des AR mit einem höheren Risiko für späteres Übergewicht einhergeht. Daten der DONALD Studie wurden und werden genutzt, um bisher ungeklärte Forschungsfragen im Zusammenhang mit dem AR zu untersuchen. So konnten wir zeigen, dass eine visuelle Inspektion zur Bestimmung des AR in Wachstumskurven zu bevorzugen ist.

Krankheiten & Symptome

Erkältung

Grippe

Halsschmerzen

Husten

ADHS

Adipositas

Adipositas; Diabetes

ADS

Akne

Alkoholkrankheit

Allergie

Allergische Rhinitis

Allergischer Schnupfen

Alzheimer

Angst

Angststörungen

Anorexia nervosa

Arterienverengung

Arteriosklerose

Arthritis

Arthrose

Arzneimittelunverträg …

Asthma

Autismus

Bauchschmerzen

Blähungen

Blasen- oder Lungenent …

Blasenschwäche

Blutdruck

Blutgerinnung

Bluthochdruck

Blutvergiftung

Borreliose

Bronchitis

Brustkrebs

Bulimie

Burnout-Syndrom

CED

Cervix Karzinom

Chronical Obstructive …

Chronisch Entzündlich …

Chronische Erkrankunge …

Chronischer Bronchitis

Colitis ulcerosa

Colitisulcerosa

COPD

Darmkrebs

Darmträgheit

Demenz

Depression

Depressionen

Depressionen; Diabetes

Dermatitis solaris acu …

Diabetes

Diabetes mellitus

Diabetischer Fuß

Diphtherie

Disstress

Durchblutungsstörung

Durchblutungsstörunge …

Durchfall

Dyspepsie

Eisenmangel

Eiszapfen-Effekt

Entzündungen

Enuresis

Epilepsie

Erbrechen

Erektile Dysfunktion

Erektionsstörung

Erschöpfung

Erschöpfungssyndrom

Fahrangst

Fettleber

Fibromyalgie

Fibromylagie

Fibromylagiesyndrom

Fieber

Flugangst

Fraktur

Frühsommer-Meningo-En …

FSME

Fuß- und Nagelpilz

Fußschmerzen

Ganzkörperschmerz

Gebärmutterhalskrebs

Glaukom

Glykiertem Hämoglobin

Grauer star

Grippe Impfung

Grüner Star

Gürtelrose

Haarausfall

Haemophilus influenza …

Hämophilie

Hämorrhoiden

Harnwegsentzündungen

Harnwegsinfektion

Hausstaubmilbenallergi …

HAut

Hautabschürfungen

Hautausschlag

Hauterkrankungen

Hautflecken

Hautkrebs

Hepatische Encephalopa …

Hepatitis

Hepatitis A

Hepatitis B

Herbst

Herz

Herz-Kreislauf-Erkrank …

Herzinfarkt

Herzkrankheit

Herzphobie

Herzrhythmusstörungen

Heuschnupfen

Hib

Husten und Gliederschm …

Hypoglykämie

Imfpung

Immunsystem

Influenza

Inhalationsallergie

Insektenstich-Allergie

Jodmangel

Keuchhusten

KHK

Kinderlähmung

Knochenmetastasen

Kopflausbefall

Kopfschmerzen

Krampfadern

Krebs

Kuhmilchallergie

Lähmungserscheinungen

Lebensmittelintoleranz

Leberkrebs

Leberverfettung

Leberzirrhose

Magenschmerzen

Magersucht

Makuladegeneration

Malaria

Manganmangel

Mangelerscheinung

Masern

Meningokokken

Metabolisches Syndrom

Migräne

Mineralstoffmangel

Morbus Crohn

Morbus Parkinson

MPS

Multiple Sklerose

Mumps

Muskelfaserriss

Muskelzerrung

Myom

Nagelpilzrkrankungen

Nasen-Nebenhöhlenentz …

Nebenhöhlenentzündun …

Neurodermitis

Niesen

Obstipation

Ohrgeräusche

Osteoporose

Parodontitis

PAVK

Pneumokokken

Polio

Pollenallergie

Polyarthritis

Prostatakrebs

Prüfungsangst

Psoriasis

Rauchgasvergiftung

Reflux

Reisekrankheit

Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndroms

Restless Legs Syndrom …

Rheuma

Rotaviren

Röteln

Rückenschmerzen

Scharlach

Schaufensterkrankheit

Schilddrüse

Schimmelpilzallergie

Schlafapnoe

Schlafstörungen

Schlaganfall

Schmerzen

Schnupfen

Schuppenflechte

Schwangerschaftsdiabet …

Schwerhörigkeit

Schwindel

Sehschwäche

Sepsis

Sexuelle Funktionsstö …

Sklerose

Sodbrennen

Sonnenallergie

Sonnenbrand

Speiseröhre

Stoffwechselkrankheit

Stoma

Stress

Thrombose

Thrombosen

Tierhaarallergie

Tinnitus

Tollwut

Toxoplasmose

Tumorerkrankung

Typ-1-Diabetes

Typ-2-Diabetes

Typhus

Übergewicht

Venenerkrankungen

Venenleiden

Verdauungsbeschwerden

Verdauungsstörungen

Vergiftung

Vergiftungen

Verstopfung

Vorhofflimmern

Wadenkrampf

Wechseljahresbeschwerd …

Windpocken

Winter

Wundentzündungen

Wundstarrkrampf

Zahn

Zahnverlust

Zecken

Zeckenbiss

Zöliakie

Zoster

Zukunftsangst

Zwangsstörungen

Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

    weiter »

Partnerinformationen